Der Konvent

„In den notwendigen Dingen: Einheit,
in den zweifelhaften: Freiheit,
in allem: die Liebe.”
Augustinus

In unserem Kloster leben seit über 800 Jahren Frauen in geistlicher Gemeinschaft.
Heute gehören sechs Frauen zum Konvent. 

Was zeichnet unser Leben aus?
An erster Stelle das gemeinsame Gebet, vor allem das Psalmengebet.
Es hilft uns, das Wort Gottes im Herzen zu tragen. Wir treffen uns regelmäßig,
und seit der Reformation sind die Gottesdienste in der Klosterkirche auch Gemeindegottesdienste.
Das gemeinsame Gebet befruchtet dann das persönliche Gebet.
Dabei findet jede ihre eigene Form – Losungen, Meditation, Stille, Gesang.

Unsere Klöster sind aber von jeher nicht nur Orte des Gebets, sondern auch der Bildung.
Dieser Bildungsauftrag wurde in der Reformationszeit noch einmal betont. Wir nehmen ihn heute unter anderem wahr, indem wir Klösterliche Kulturtechniken vermitteln. Gerade der Wechsel von Gebet und Arbeit tut den Menschen gut und führt sie in die Stille.

Daraus erwächst dann eine Wachheit für die Fragen der Zeit. An unserem Ort tun wir, was gesellschaftlich Not tut.
Wir beten regelmäßig für die Menschen, die besondere Verantwortung tragen, ebenso wie für die, die mit den Folgen umgehen müssen.
In allem spüren wir: es braucht Orte, an die Menschen kommen können – so wie sie sind.
Unser Kloster ist ein solcher Ort: seine Schönheit lädt Menschen ein, sich Stille zu gönnen.


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