Die Gärten

Die ursprünglichen Konventgebäude des Klosters wurden im Dreißigjährigen Krieg zerstört. An ihrer Stelle steht seit 1729 eine barocke Vierflügelanlage mit dreizehn in sich abgeschlossenen Wohnungen. Die Gartenanlagen des Klosters Mariensee entsprechen in ihrem Aufbau der Neuanlage aus dem 18. Jahrhundert. An die Abtei und jede der zwölf Wohneinheiten für die Konventualinnen schließt sich ein Ziergarten an. Außerdem ist jeder Einheit eine Parzelle im so genannten Eichgarten zugeteilt. Hier wird Obst und Gemüse für den Eigenbedarf angebaut – besonders notwendig nach dem 2. Weltkrieg, als bis zu 200 Flüchtlinge im Kloster Aufnahme gefunden hatten. Im 20. Jahrhundert entstanden Kräutergärten nach historischen Vorbildern - heute betreut von einem Team Ehrenamtlicher unter der Leitung von Klosterführerin Beate Gehrke.

Die Gärten sind im Rahmen der Klosterführungen vom 17. April bis zum 8. Oktober 2017 zugänglich. In dieser Zeit öffnen wir die Gärten auch an jedem Freitag von 15-17 Uhr im Rahmen der "Offenen Pforte" der Region Hannover.

Gern nehmen wir weitere ehrenamtliche Hilfe an.

nach oben

Der Klostergarten